Spotpreis verstehen: So entstehen Gold- und Silberpreise
Wer Edelmetalle kaufen möchte, begegnet dem Begriff Spotpreis. Er bestimmt, was Sie für Goldbarren und Silberbarren bezahlen.
Was ist der Spotpreis?
Der Spotpreis ist der aktuelle Marktpreis für die sofortige Lieferung. Er wird in USD pro Feinunze (31,1 g) angegeben und für den deutschen Markt in EUR umgerechnet. Er bildet die Basis für alle Händlerpreise.
Wie entsteht der Spotpreis?
Terminbörsen
Der wichtigste Handelsplatz ist die COMEX in New York. Institutionelle Anleger und Spekulanten handeln hier Terminkontrakte.
Londoner Fixing
Zweimal täglich wird der LBMA Gold Price festgelegt – der weltweite Referenzpreis.
Einflussfaktoren
- Zinspolitik: Steigende Zinsen drücken oft den Goldpreis
- Inflation: Erhöht die Nachfrage nach Gold als Schutz
- Geopolitik: Krisen treiben den Goldpreis als sicheren Hafen
- US-Dollar: Schwacher Dollar = steigender Goldpreis
- Industrielle Nachfrage: Besonders bei Silber (Elektronik, Solar)
Spotpreis vs. Endpreis
Auf den Spotpreis kommen Aufschläge für Herstellung, Händlermarge, Versand und ggf. Steuern. Faustregel: Je größer die Einheit, desto geringer der Aufschlag.
Den richtigen Kaufzeitpunkt finden
Cost-Average-Effekt
Kaufen Sie regelmäßig kleinere Mengen – z.B. monatlich eine Silbermünze. So gleichen sich Schwankungen aus.
Nicht auf Panik reagieren
Preiseinbrüche sind für langfristige Anleger eher Kaufgelegenheiten als Grund zur Sorge.
Fazit
Den Spotpreis zu verstehen hilft, faire Preise zu erkennen. Bei prestigemetalle.de finden Sie stets transparente, am aktuellen Spotpreis orientierte Preise.