LBMA-Zertifizierung erklärt: Was Anleger wissen müssen
Wer Goldbarren oder Silberbarren kauft, stößt schnell auf die Abkürzung LBMA. Was verbirgt sich dahinter?
Was ist die LBMA?
Die London Bullion Market Association ist der weltweit wichtigste Handelsverband für Edelmetalle. Sie definiert die Qualitätsstandards und führt die Good Delivery List – eine streng überwachte Liste zugelassener Hersteller.
Die Good Delivery List
Um aufgenommen zu werden, müssen Scheideanstalten strenge Kriterien erfüllen:
- Reinheitsstandards: Goldbarren müssen mindestens 995,0/1000 Feinheit aufweisen. Für Anlagebarren ist Feingold 999.9 Standard.
- Regelmäßige Prüfungen durch unabhängige Labore
- Verantwortungsvolle Beschaffung – kein Gold aus Konfliktregionen
Zu den bekanntesten LBMA-Herstellern gehören Heraeus, Valcambi, PAMP und die Royal Canadian Mint.
Was bedeutet das für Anleger?
Garantierte Reinheit
Ein Goldbarren mit 999,9 von Heraeus enthält verlässlich 99,99 % reines Gold.
Weltweite Handelbarkeit
LBMA-Barren werden international anerkannt und können überall verkauft werden.
Rückkaufgarantie
Seriöse Händler kaufen LBMA-Barren jederzeit zu marktnahen Preisen zurück.
Fazit: LBMA-Barren sind die sichere Wahl
Wer in physische Edelmetalle investiert, sollte ausschließlich auf LBMA-zertifizierte Produkte setzen.